P4F tritt Bündnis "Saubere Luft 2030" bei
erschienen im Parents-Newsletter #50 (Juli 2026)
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat ein Bündnis mit Akteur*innen aus dem Gesundheitsbereich, der Wissenschaft sowie Verbänden aus den Bereichen Umwelt, Klima, Mobilität und Verbraucherschutz initiiert.

Das Bündnis setzt sich für die flächendeckende und sichere Umsetzung der neuen EU-Luftqualitätsgrenzwerte spätestens bis 2030 ein. Darüber hinaus fordert es, den noch strengeren, wissenschaftlich fundierten Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) so schnell wie möglich zu folgen, um Menschen konsequent vor den Folgen von Luftverschmutzung zu schützen.
Parents for Future Deutschland ist dem Bündnis gemäß BDK-Beschluss beigetreten und wird durch Jörg Weißenborn von der OG Lindau vertreten.
Das neue Bündnis will in den kommenden fünf Jahren für die Folgen der Luftverschmutzung sensibilisieren und so motivieren, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um die aktuelle – viel zu hohe – Luftbelastung drastisch zu reduzieren.
Dazu Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH: „Mit dem Bündnis erhöhen wir den Druck auf Bund, Länder und Kommunen, endlich tätig zu werden. Wer saubere Luft ernst nimmt, muss die neuen Grenzwerte früher verbindlich machen, Schlupflöcher schließen und schnell wirksame Maßnahmen in Verkehr, Wärme, Landwirtschaft und Industrie beschließen.“
„Zwischen wirksamen Luftreinhaltemaßnahmen, Klimaschutz, Gesundheitsschutz und generationengerechter Politik gibt es zahlreiche Überschneidungen und wichtige Synergien“, erklärt Jörg Weißenborn. „Deshalb tragen wir als Parents for Future die gemeinsame Botschaft für saubere Luft, Gesundheitsschutz und Klimaschutz mit und werden die Perspektive von Familien, Kindern, Eltern und generationengerechtem Klimaschutz in das Bündnis einzubringen.“
Aktuelle Info unter: duh.de/informieren/saubere-luft/ saubere-luft-durchsetzen/
DUH/P4F