Public Climate School

Bündnispartner vorgestellt: Klimabildung e.V.

erschienen im Parents-Newsletter #49 (Juni 2026)

 

Public Climate School

 


PUBLIC CLIMATE SCHOOL

Klimaschutz beginnt mit Bildung, und zwar so frühzeitig wie möglich – warum?

 

  • Weil wir alle – auch die kommenden Generationen – wissen müssen, warum der Klimawandel stattfindet, was ihn auslöst und welche Faktoren dazu beitragen können, eine Klimakatastrophe zu verhindern.
  • Weil wir auf das Knowhow, die Ideen und die Handlungsbereitschaft der jungen Generation angewiesen sind, damit die Lebensräume auf diesem Planeten dauerhaft erhalten bleiben bzw. sich regenerieren können.
  • Weil die kommenden Generationen mit den Folgen des aktuellen Klimawandels leben müssen. Auf Veränderungen, die bereits jetzt nicht mehr aufzuhalten sind, müssen wir gemeinsam vorbereitet sein.
  • Weil eine Klimabildung, in der Lösungsansätze und Möglichkeiten der Selbstwirksamkeit vermittelt werden, das beste Mittel gegen Ohnmachtsgefühle und Resignation ist.

Um all diesen anstehenden Herausforderungen begegnen zu können, ist es wichtig, dass die Vermittlung eines Klimabewusstseins noch weitaus intensiver in den Schulund Universitätsalltag integriert wird, als in den Lehrplänen vorgesehen ist.

Aus diesem Grund gibt es seit 2019 die Aktionswochen „Public Climate School“.

Klimabildung PlanungBei der Public Climate School handelt es sich um ein digitales Bildungsprogramm, das im Rahmen einer Aktionswoche kostenfrei angeboten wird. Ziel ist es, Themen der Klimakrise verstärkt in Schulen, Hochschulen sowie in weitere gesellschaftliche Bereiche zu tragen. Inhaltlich wird es von Menschen aus der Wissenschaft, Fachleuten aus der Praxis, von Lernenden und Lehrenden mitgestaltet. Daraus ergeben sich Materialien und Vermittlungsformen, die fundiert, gut einsetzbar und zugleich vielfältig und kreativ sind. Während der Aktionswochen werden auch Online-Unterrichtsstunden zu verschiedenen Inhalten angeboten.

Weitere Informationen sowie die Anmeldung zu den Infoveranstaltungen befinden sich auf der Internetseite: publicclimateschool.de/info-veranstaltungen
Zahlreiche Materialien, Methoden und Ideen zur Klimabildung sind auf den Seiten von Public Climate School auch unabhängig von den terminierten Aktionswochen zu finden.

Die Materialien sind nach Themen und nach Jahrgangsstufen sortiert und bieten ein gutes Handwerkszeug, um unterschiedliche Aspekte im Unterricht altersgerecht anzugehen. Von einfachen Übungen, Gruppenaufgaben, Quizfragen, Experimenten und Beobachtungsaufgaben bis hin zu komplexen Zusammenhängen und Hintergründen steht eine beeindruckende Auswahl zur Verfügung. Ergänzt werden die fachlichen Inputs immer auch durch die passenden Handlungsmöglichkeiten. Es lohnt sich, in die Angebotsfülle hineinzuschnuppern oder auch die Ideen zur lokalen Vernetzung mit Museen, Vereinen und anderen Akteuren vor Ort aufzugreifen.

Klimabildung SchülerOrganisiert werden die Aktionswochen seit 2022 durch den Verein Klimabildung e. V., der für sein Engagement im Bereich Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) schon mehrfach ausgezeichnet worden ist. Neben der Organisation der Aktionswochen entwickeltder Verein fortlaufend weitere Angebote für unterschiedliche Schulformen, möglichst barrierearm und auch in einfacher Sprache.

Zum Angebotsspektrum gehört sogar BNE-Nachhilfe für Menschen in der Politik. Hier sieht der Verein einen deutlichen Bedarf, denn die aktuelle Regierung bekennt sich zwar zu BNE – also zur Förderung einer auf eine nachhaltige Entwicklung ausgerichteten Bildung. Die Umsetzung ist aus Sicht des Vereins jedoch noch nicht wirklich überzeugend

Auf der Internetseite des Vereins heißt es:
„Die neue Bundesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag festgehalten, Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) unterstützen zu wollen. Die lediglich knappe Erwähnung einer BNE und fehlende Strategien zur Finanzierung lassen unserer Einschätzung nach jedoch ein
unvollständiges Verständnis bei CDU, CSU und SPD im Bereich der BNE und der damit verknüpften Notwendigkeit einer Vermittlung von Gestaltungs- und Handlungskompetenzen in Anbetracht gegenwärtiger Krisen vermuten.“

Bleibt nur zu hoffen, dass die Regierungsparteien das Nachhilfeangebot des Vereins auch annehmen.

Weitere Informationen

https://klimabildung.org/ 

 

Rieke, Newsletter Redaktion