Engagiert trotz Gegenwind

Engagiert trotz Gegenwind  - Warum es keinen Grund gibt, den Kopf in den Sand zu stecken

erschienen im Parents-Newsletter #46 (Februar 2026)

 

Viele von uns sind frustriert angesichts der klimapolitischen Entwicklungen der vergangenen Monate. Wichtige Entscheidungen auf internationaler und europäischer Ebene bleiben hinter den Erwartungen zurück und nicht selten entsteht der Eindruck, Klimaschutz verliere an politischer Bedeutung. Ein Gefühl von Hilflosigkeit und Resignation macht sich breit.

WachstumDoch wie eine aktuelle Studie zeigt, sind Klimawandel und Klimaschutz für die große Mehrheit der Menschen in Deutschland weiterhin hoch relevant: 83 % der Befragten sorgen sich um die Folgen des Klimawandels, 71 % wünschen sich von der Politik weitergehende Maßnahmen. Klimaschutz ist also kein Nischenthema, auch wenn es derzeit oftmals so wirkt.

Dieses Wissen sollte uns ermutigen.

Entscheidend ist zudem das Bewusstsein für die eigene Selbstwirksamkeit wieder zu stärken: Viele Einzelmaßnahmen können eine große Wirkung entfalten. Es gibt viele Möglichkeiten, sich zu engagieren, etwa in lokalen Klima- und Umweltinitiativen, Bürgerenergie-Projekten,
Repair-Cafés, solidarischer Landwirtschaft oder in überregionalen Netzwerken wie der For-Future-Bewegung.

Nicht allen ist aktives Mitwirken möglich. In dem Fall ist es hilfreich, nicht nur auf die schlechten Nachrichten zu blicken, sondern sich ganz bewusst auf die zahlreichen Fortschritte zu konzentrieren, die Anlass zur Hoffnung geben.
Klimaschutz ist ein langfristiger gesellschaftlicher Prozess mit Rückschlägen und Fortschritten. Umso wichtiger ist es, informiert zu bleiben, sich zu vernetzen und im Rahmen der eigenen Möglichkeiten aktiv zu werden.

 

Quelle: (Un)mögliche Transformation? - Zweiter Zusammenhaltsbericht des FGZ

 

Vanessa Carpitella für das Newsletter Redaktionsteam
Parents for Future Weinheim