Münster

 

Willkommen bei den Parents For Future Münster

Wir sind eine Gruppe von Eltern und anderen erwachsenen Menschen, die in Solidarität zur Fridays For Future Bewegung stehen. Unser Ziel ist es, die jungen Menschen in ihren Forderungen nach einer konsequenten Klima- und Umweltschutzpolitik zu unterstützen. Die Gruppe ist offen für ALLE erwachsenen Unterstützer*innen – ob sie nun selbst Kinder haben oder nicht.

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Aktuelles

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Wienkoop

Mut und Macht zum Protest – unter diesem Motto luden Parents for Future Münster und Omas gegen Rechts Münster am Freitagabend zu einer gemeinsamen Veranstaltung in das Forum der Volkshochschule ein. Im Mittelpunkt stand ein Impulsvortrag der Hamburger Politikwissenschaftlerin und Protestforscherin Dr. Nina Kathrin Wienkoop, die an der Universität Hamburg zu Protestbewegungen und deren Wirkung auf Demokratie und Gesellschaft arbeitet. Vor einem gut gefüllten Saal entwickelte sich ein lebendiger, ermutigender Abend.

Gleich zu Beginn holte Wienkoop das Publikum mit einem einfachen, aber kraftvollen Gedanken ab: Engagement verändert nicht nur die Gesellschaft, sondern auch die Engagierten selbst. Wer sich gemeinsam mit anderen organisiert, demonstriert oder an Aktionen beteiligt, erlebt Selbstwirksamkeit – das Gefühl, nicht völlig ausgeliefert zu sein, sondern mitgestalten zu können. Die Referentin  ordnete den Abend in die aktuelle Welle von Demokratie- und Antirechts-Protesten ein, die seit Anfang 2024 in vielen Städten Millionen Menschen auf die Straße gebracht hat. In der Protestforschung lasse sich zeigen, dass diese Erfahrungen von kollektiver Handlungsfähigkeit häufig zu weiterem Engagement führen – etwa in Initiativen, Vereinen oder sogar in Parteien.

Wienkoop stellte zentrale Ergebnisse der Protestforschung vor, die häufig hinter den sichtbaren Bildern von Demonstrationen stehen. Spannend sei dabei, dass die Ziele der Protestierenden oft anders gelagert sind, als es die öffentliche Debatte vermutet: So zeigte eine Befragung nach den großen Demonstrationen gegen die AfD Anfang des Jahres, dass viele Teilnehmende weniger auf eine unmittelbare Veränderung von Wahlergebnissen zielten, sondern vor allem die geplante „Remigration“ und andere demokratiegefährdende Positionen öffentlich problematisieren wollten.

Erfolg von Protest lasse sich daher nicht nur an politischen Entscheidungen oder Wahlen ablesen, sondern auch daran, ob Themen auf die öffentliche Agenda kommen, Diskurse sich verschieben und demokratische Positionen sichtbarer und hörbarer werden. Proteste schafften Räume der Begegnung, stärkten zivilgesellschaftliche Netzwerke und machten deutlich, wo in der Gesellschaft die Grenzen gegenüber Hass und Menschenfeindlichkeit verlaufen.

Im weiteren Verlauf wandte sich Wienkoop der Frage zu, unter welchen Bedingungen Proteste überhaupt Wirkung entfalten können. Zentral sei, Allianzen zu pflegen und Brücken zu schlagen – insbesondere zwischen Generationen, etwa zwischen jungen und älteren Engagierten. Proteste gewännen an Kraft, wenn sie an die konkrete Lebensrealität der Menschen anknüpften und nicht abstrakt blieben.

Darüber hinaus hob sie die Bedeutung persönlicher Ansprache hervor: Kontakte in der eigenen Peergroup, Gespräche im Alltag und die Nutzung sozialer Medien könnten viel wirkungsvoller sein als anonyme Aufrufe. Erfolgreiche Proteste zeichneten sich außerdem dadurch aus, dass sie eine einfache, niedrigschwellige Teilhabe ermöglichen – vom Mitlaufen über das Halten eines Plakats bis zur Übernahme kleiner organisatorischer Aufgaben.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Frage, wie Proteste ihre Anliegen sprachlich und emotional „rahmen“. Wienkoop stellte drei Dimensionen des sogenannten Framings vor: Erstens das „diagnostic framing“, das beschreibt, was im Argen liegt, also Missstände klar benennt. Zweitens das „prognostic framing“, das skizziert, was getan werden muss, und konkrete Forderungen formuliert. Drittens das „motivational framing“, das verdeutlicht, warum es sich lohnt, sich zu beteiligen und welche Rolle jede einzelne Person spielen kann.

Gute Protestkommunikation, so die Referentin, dürfe Emotionen ausdrücklich zulassen und mobilisieren – etwa Empörung über Unrecht, aber auch Hoffnung und Zuversicht. Wichtig sei dabei, Ziele zu konkretisieren und den Blick bewusst auf das realistisch Erreichbare zu richten: Nicht jede Demonstration führe unmittelbar zu einem Politikwechsel, aber sie könne Aufmerksamkeit erzeugen, neue Verbündete gewinnen und langfristig politische Räume öffnen.

Mehrfach betonte Wienkoop, dass Protest ein langer Prozess sei und Ausdauer brauche. Erfolge stellten sich oft erst indirekt und zeitverzögert ein, etwa wenn sich gesellschaftliche Mehrheiten verschöben oder demokratische Haltungen gestärkt würden. Zugleich entstehe durch wiederkehrenden Protest ein Gefühl von Zusammengehörigkeit: Menschen mit ähnlichen Werten lernten sich kennen, vernetzten sich und bauten tragfähige Strukturen der Zivilgesellschaft auf.

Diese Mischung aus Analyse und Ermutigung prägte auch die Atmosphäre des Abends. Die zahlreichen Nachfragen aus dem Publikum zeugten von großem Interesse an ganz praktischen Fragen: Wie bleibe ich im Engagement, obwohl Rückschläge frustrieren? Wie spreche ich Menschen an, die sich bislang heraushalten?

Souverän und mit spürbarer gegenseitiger Wertschätzung führten Angelika Wegert-Ladleif (Omas gegen Rechts Münster) und Christian Ladleif (Parents for Future Münster) durch den Abend. Sie schlugen immer wieder den Bogen von der Forschung in den lokalen Kontext und brachten Beispiele aus der eigenen Praxis ein, ohne den sachlichen Rahmen zu sprengen. Nach einer lebhaften und gleichzeitig respektvollen Diskussion endete die Veranstaltung kurzweilig. Als Quintessenz blieb ein doppelter Gedanke im Raum: Demokratie wird weder von Einzelnen zerstört noch von Einzelnen gerettet. Sie lebt davon, dass viele Menschen sich einmischen, Bündnisse schmieden und ihre Stimme erheben – immer wieder, gemeinsam und mit langem Atem

 

Übergabe des Memorandums an den neuen OB Tilmann Fuchs

FuchsFuchs 2

 

Memorandum

Näheres dazu: https://muenster-klima.info/2025/11/01/memorandum-der-p4f-muenster/

EinwohnerInnenfrage der Parents in der ersten Ratssitzung

SwindaEinwohnerfragehttps://www.ardmediathek.de/video/lokalzeit-munsterland/wdr-lokalzeit-m…-

Globaler Klimastreik 14.11.25 mit 600 TeilnehmerInnen

Bericht der Lokalzeit Münsterland

https://www.ardmediathek.de/video/lokalzeit-munsterland/wdr-lokalzeit-m…

 

 

 

TREFFEN DER PARENTS

Treffen der Parents for Future Münster i.d.R. im vierzehntäglichen Wechsel donnerstags um 19 Uhr im Medienforum, Verspoel 7 - 8 , 1. OG klingeln

nächste Treffen:

08.01.26 Medienforum

22.01.26 Medienforum

AKTIONEN UND VERANSTALTUNGEN

28.11.25 Themenabend: Demokratie leben - ein Mut - mach - Abend (19 Uhr VHS-Forum)

1. und 2.12.25 P4F - Stand auf dem Weihnachtsmarkt - Harsewinkelplatz

14.1.26  Austausch der P4F MS mit dem neuen OB: Thema Memorandum der P4F Münster - kommunalpolitische Forderungen

Arbeitsgruppen

Interne Ortsgruppe

Themen

Kommunalwahlen - unsere Forderungen

KlimaEntscheid Münster

Beschluss des Rates „Münster Klimaneutralität 2030"

 

Erreichbarkeit

Ihr erreicht uns per Email: parents@fff-muenster.de

oder über Instagram

https://www.instagram.com/parents4future_muenster?igsh=d2hsMzV4azY0N2oz

Fridays for Future bundesweit

https://www.instagram.com/fridaysforfuture.de?igsh=aW13MzJ1dmxqdWRk

Aktionen 

„Klimacouch lädt zum Gespräch!“ Wir nehmen Einfluss auf die Kommunalwahlen

Klimacouch

Den Fragen der Klima- und UmweltexpertInnen stellten sich die OB-KandidatInnen  Frau Martinewski (Linke), Herr Pohlmann (ÖDP), Herr Fuchs (Grüne), Herr Brinktrine (SPD), Herr Lunemann (CDU), Frau Berkenheide (VOLT) .

Am 14.9. stellen sich die OB-KandidatInnen der verschiedenen Parteien zur Wahl.  Damit tragen sie eine hohe Verantwortung für das Wohlergehen dieser Stadt. Eine zentrale Bedingung zu dessen Verwirklichung ist ein entschiedenes Vorgehen für den Klimaschutz. Unter dem Motto „Klimaschutz fängt vor Ort an – Münster kann mehr“ hat es in den vergangenen Jahren viele Aktionen von Umweltverbänden und Klimainitiativen mit dem Ziel gegeben, Münster 2030 klimaneutral (kein CO2-Ausstoß) zu gestalten. Im Dezember 2019 folgte der Rat in einer Absichtserklärung diesem Ziel. Leider wurde jedoch deutlich, dass den Worten wenige Taten folgten und seitdem die Treibhausgasbilanz der Stadt äußerst geringfügig zurückgegangen ist. Es wurde demnach viel Zeit vertan.

Deshalb haben Klima- und Umweltgruppen der Stadt, die sich im KlimaEntscheid zusammengefunden haben, Forderungen zu den Kommunalwahlen aufgestellt.

https://muenster-klima.info/2025/06/17/forderungen-des-buendnisses-klim…

Hier die Mitschnitte von der Klimacouch:

https://youtu.be/SOLrrwruUIk

https://youtu.be/ETgRqqtemTg

https://youtu.be/pG8KH12oMP0

https://youtu.be/VTC2bb75t30

Klima im Dialog - For Future Gruppen treffen sich mit OB-Kandidat T. Fuchs und erläutern ihre Forderungen zu den Kommunalwahlen

For Future Gruppen erläutern die klimapolitischen Forderungen zur Kommunalwahl.

 

Mahnwache der P4F MS vor der Ratssitzung

 

Mahnwache Ratssitzung

Mahnwache der Singings 10.5.25

 

singings

 

Klimastreik 14.2.25

 

Klimastreik 14.2.25

 

Keine Koalition ohne Klimaschutz

 

Keine Koalition ohne Klimaschutz