P4F Haßberge

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Klimakrise

 

Willkommen bei den People for Future Haßberge

 

Wir sind eine Gruppe Menschen, die in Solidarität zur Fridays For Future Bewegung stehen. Unser Ziel ist es, die jungen Menschen in ihren Forderungen nach einer konsequenten Klima- und Umweltschutzpolitik zu unterstützen. Die Gruppe ist offen für ALLE Unterstützer*innen – egal welches Alter und Lebenssituation.

Die aktive Arbeit der Klimaschutzbewegung ist enorm wichtig, um den Protest auch weiterhin mit Nachdruck in die Öffentlichkeit zu tragen und Druck auf die Politik zu machen. Auch das Sensibilisieren unserer Mitmenschen, Unternehmen und lokalen Entscheidern, ist ein wichtiger Aspekt dabei, der durch unsere engagierte Arbeit vorangetrieben werden kann. Ohne diese Arbeit, überlassen wir das Feld komplett den Gegenspielern, den Klimaleugnern und den Lobbyisten, die ständig versuchen, Tatsachen zu schaffen, die nur sehr schwer rückgängig gemacht werden können.

Regionale Initiativen und Anstrengungen in unterschiedlichen Bereichen, zu Nachhaltigkeit, Energieeinsparung, verbesserter Nahverkehr, ökologische und regionale Ernährung usw. sind sehr wichtig und erfolgversprechend. Der laute und sichtbare Protest durch P4F, angefangen in den kleinen Ortsgruppen bis hin zur weltweiten Bewegung, ist aber das was es braucht, um die Politiker und globalen Entscheider zum Umdenken zu bewegen. Nur so können unsere Ziele wie z.B. eine globale Energie- und Verkehrswende, schnell erreicht werden. Die Regierungen und Unternehmen haben es in der Hand, Entscheidungen zu treffen, die Vorbildcharakter haben, richtungsweisend sind und schnell große Verbesserungen bringen z.B. Kohleausstieg. Dazu braucht es aber mutige Entscheidungen die durch uns und unseren Protest irgendwann unausweichlich sind. Ohne diese großen und globalen Veränderungen, wird uns die Zeit davonlaufen und in Gang gesetzte Prozesse, werden nicht mehr umkehrbar sein.

Lasst uns also nicht nur Reden, sondern lasst es uns gemeinsam jetzt in die Hand nehmen und den Protest weitertragen. People for Future Haßberge freut sich über engagierte und mutige Menschen, die uns tatkräftig unterstützen und mitmachen.
 


Nachhaltigkeitsmesse am 07.05. in Haßfurt

wir von People for Future Haßberge, veranstalten am 07.05. von 10-14 Uhr in Haßfurt eine kleine Nachhaltigkeitsmesse und suchen dazu noch Aussteller:in.

Wir wollen Informationsstände und Probierstationen zu nachhaltig und plastikfrei leben, vegetarische/vegane Ernährung, Unverpacktläden, regional und saisonal Einkaufen, sowie Klimaschutz/Klimawandel anbieten.

Die Veranstaltung finden auf dem Marktplatz/Kirchplatz in Haßfurt statt und wir haben Plätze für ca. 10-15 Aussteller:innen.

Pro Stand wäre ein Platz von ca. 3 x 3 Meter verfügbar.
Der Stand selbst ist von den Standbetreiber:innen selbst zu organisieren.

Gebühren werden von uns keine erhoben, wir freuen uns aber natürlich über eine kleine Spende im Vorfeld, um davon Werbemaßnahmen zu finanzieren.

Zum gleichen Zeitpunkt findet auch der „Genuss-Samstag“ mit Markt (saisonal und regional), Musik und kulinarischen Kleinigkeiten statt, daher ist unsere Aktion eine optimale Ergänzung dazu.
Von uns wird für das Rahmenprogramm zum „Genuss-Samstag“ eine Poetry-Slam Einlage beigesteuert.

Für Fragen stehe wir gerne zur Verfügung.
Weitere Infos über hassfurt@parentsforfuture.de 


Pressemeldung vom 24.03.2022

Aus „Parents for Future Haßfurt“ wird „People for Future Haßberge“

Hassberge Eigentlich war es bisher immer die Regel, dass die Gruppierung Parents for Future Haßfurt, jeden globalen Klimastreik, auch in Haßfurt mit einer eigenen Demo oder Kundgebung begleitet hat. Lediglich als es die Corona-Lage im vergangenen Jahr verhindert hat, wurde von der Gruppierung verantwortungsvoll reagiert und ein Protestzug durch eine Pressemeldung ersetzt.

Jetzt am 25. März wäre es wieder soweit und ein globaler Klimastreik steht an. Doch die Haßfurter Ortsgruppe hat sich auch für diesen Tag gegen eine Demo entschieden und geht stattdessen wieder mit einer Pressemeldung an die Öffentlichkeit. Laut Sprecher der Ortsgruppe Christoph Appel, hat das folgende Gründe. „Wir haben uns im Orga-Team intensiv mit der Frage auseinandergesetzt und sind dann aber doch recht schnell zu der Entscheidung gekommen, dass wir für den 25.03. auf eine Demo oder Kundgebung verzichten wollen. Wir wollen so bewusst machen, dass wir trotz aller augenscheinlicher Entspannung der Lage, noch sehr verantwortungsbewusst und umsichtig sein wollen. Auch die Tatsache, dass in den letzten Wochen jeden Samstag ein Demozug durch Haßfurt zieht, mit dem wir so absolut nichts am Hut haben wollen, hat uns davon abgehalten, eine Demo zu organisieren. Die Öffentlichkeit ist dadurch ohnehin schon sehr genervt wie wir wahrnehmen und wir wollen somit auch vermeiden, dass wir auch nur im Entferntesten mit dieser Protestbewegung in Verbindung gebracht werden.“

Auch wenn es zum globalen Klimastreik am 25. März keine Aktion von P4F in Haßfurt gibt, hat sich die Bewegung viel für die Zukunft vorgenommen. Zum einen wurde der Entschluss gefasst, sich zukünftig nicht mehr „Parents for Future Haßfurt“ zu nennen, sondern sich in „People for Future Haßberge“ umzubenennen. „Durch die Umbenennung wollen wir deutlich machen, dass wir eine Gruppe von Menschen sind, die nicht nur aus Eltern oder Großeltern besteht, sondern dass bei uns alle Menschen jeden Alters zu finden sind und willkommen sind. Auch wollen wir so erkennbar machen, dass wir uns nicht nur auf Haßfurt beschränken, sondern ein Bündnis für den ganzen Landkreis sind. Bei uns können alle Menschen mitwirken, die Lust darauf haben, sich gemeinsam mit uns für Klimaschutz und noch viel mehr einzusetzen.“ so Appel.

Laut den Verantwortlichen der Ortsgruppe „People for Future Haßberge“ wie sie sich ab sofort nennen, gibt es viele Ideen um nicht nur das Thema Klimaschutz hochzuhalten, sondern man möchte auch verstärkt auf weitere wichtige Inhalte den Fokus legen, die größtenteils eng mit Klimaschutz verbunden sind, aber auch Themenkomplexe, die keinen direkten Bezug haben. Als Stichworte werden hier Nachhaltigkeit und plastikfrei leben genannt oder auch vegetarische/vegane Ernährung. Außerdem möchte sich die Gruppierung dafür einsetzen, die demokratischen Werte in unserer Gesellschaft zu stärken und das Bewusstsein vor der Gefahr rechtsgerichteter Tendenzen zu schärfen. „Alle diese Themen wollen wir zukünftig durch eigene Veranstaltungen oder auch durch die Unterstützung anderer Gruppierungen in die Öffentlichkeit tragen und informieren. Hierbei können wir noch viel Unterstützung gebrauchen und wer Lust und Laune hat, sich mit engagierten Menschen für diese Themen einzusetzen, ist uns herzlich willkommen. Einfach über hassfurt@parentsforfuture.de Kontakt aufnehmen oder gerne auch beim nächsten Treffen der unserer Ortsgruppe vorbeischauen, Infos dazu gibt es auf unserer Website hassfurt.parentsforfuture.de. Für Anfang Mai ist bereits die erste größere Veranstaltung geplant, doch Details dazu können leider noch nicht veröffentlicht werden.“ schließt Appel ab. 


Veranstaltungen

Nachhaltigkeitsmesse am 07.05. in Haßfurt
Weitere Infos über 
hassfurt@parentsforfuture.de 


Erreichbarkeit

Kontaktiere uns per WhatsApp: WhatsApp
Per Mail: hassfurt@parentsforfuture.de
Per Telefon: 0170 9267329

Jeder ist herzlich willkommen.


P4F Haßfurt ist Partner im Netzwerk "wir gestalten heimat"

Wenn wir jetzt nicht die richtigen Schritte gehen, werden wir und alle folgenden Generationen die Kosten tragen und unter den Folgen leiden. Das wollen wir gemeinsam mit Euch verhindern und die längst notwendigen Entscheidungen einfordern.

WIR STREIKEN BIS GEHANDELT WIRD!

Forderungen

Forderungen von FFF - Global

Wir fordern die Einhaltung der Ziele des Pariser
Abkommens und des 1,5°C-Ziels.
Explizit fordern wir für Deutschland:

  • Nettonull 2035 erreichen
  • Kohleausstieg bis 2030
  • 100% erneuerbare Energieversorgung bis 2035

Das wollen wir für die Haßberge

  • Ausbau ÖPNV      
  • Günstigeren ÖPNV
  • Mehr Radwege      
  • Innenstadt in HAS autofrei
  • Klimaschutz bei allen Entscheidungen
  • Stärkung der Umweltberatung

Jeder von uns kann viel bewirken, gemeinsam noch viel mehr. Selbst wenn jeder nur einige der Punkte berücksichtigt, ist viel erreicht. Wir müssen nicht auf alles verzichten, etwas tun ist besser als nichts tun.
 

  • Ich fahre mehr mit dem Rad/gehe zu Fuß

  • Ich benutze öfters den ÖPNV

  • Ich verzichte auf Flugreisen

  • Ich ernähre mich vegetarisch/vegan

  • Ich kaufe Lebensmittel regional/saisonal ein

  • Ich konsumiere weniger

  • Ich nutze Ökostrom

  • Ich spare Energie wo es möglich ist

  • Ich engagiere mich für Klimaschutz

  • Ich gehe mit bei der nächsten Demo
     

LEVEL 1 Heute - ab heute - kurzfristig, ohne Vorbereitung

  • Ich koche mit Topfdeckel

  • Ich verzichte auf Vorwäsche

  • Ich verzichte auf Vorheizen beim Backen.

  • Ich schalte das Licht aus, wenn ich den Raum verlasse

  • Ich ziehe mir einen Pullover an, statt die Heizung höher zu drehen.

  • Ich lüfte stoßweise mit geöffneten Fenstern und stelle die Fenster nicht dauerhaft auf Kippstellung.

  • Ich suche meine Stromrechnung heraus, notiere die Zählernummer und bestelle Ökostrom.

  • Ich überlege, welche Wege ich zu Fuß oder mit Fahrrad statt Auto erledigen kann.

  • Ich kaufe Lebensmittel aus ökologischem Anbau und aus der Region.
     

LEVEL 2 BIS ENDE DES MONATS/ ab morgen / mittelfristig

  • Ich schaffe mir ein Fahrrad an/repariere mein altes Rad.

  • Ich führe einen vegetarischen Tag ein.

  • Ich prüfe meinen Kleiderschrank, welche Sachen noch tragbar sind, statt etwas Neues zu anzuschaffen.

  • Ich melde mich kostenlos bei einem CarSharing-Anbieter an.

  • Ich überlege, wie ich (und meine Familie) einen netten Urlaub ohne Flugreisen verbringen kann.

  • Wenn ich nicht auf ein Auto verzichten kann (abseits auf dem Land o.ä.), erkundige ich mich nach Emissionswerten und alternativen Antrieben  (Wasserstoff, Hybrid, Elektro - HINWEIS: Autogas ist nur eine geringfügige ökologische Verbesserung und letztlich ein fossiles Abfallprodukt, hilft also der Ölindustrie)

  • Ich wechsle zu einem nachhaltigen Geldinstitut (z.B. Umweltbank AG oder GLS)

  • Ich überprüfe, welche Haushaltsgeräte über 12 Jahre alt sind und ersetze sie durch moderne und sparsame Geräte (A+++). Die Anschaffungskosten liegen meist unter den Stromkosten für den weiteren Betrieb der alten Geräte.

  • Ich kaufe Obst und Gemüse passend zur Jahreszeit.

  • Ich erkundige mich nach den Kriterien der verschiedenen Öko-Gütesiegel (z.B. EU-Blume, Blauer Engel usw.).

  • Ich frage Kolleg/inn/en, ob wir eine Fahrgemeinschaft machen können.

  • Ich repariere und flicke Dinge, anstatt neue zu kaufen

Wir brauchen eine CO2 Bepreisung

Egal ob Steuer oder Emissionshandel, so kann jeder erkennen, welches Produkt welche CO2 Belastung verursacht und kann danach handeln.
 

CO2 Bepreisung muss sozial gerecht sein

z.B. durch Rückerstattung über einen festen Betrag Wer mehr CO2 erzeugt, zahlt drauf.
Wer weniger CO2 erzeugt, macht Gewinn.
Oo
der auch durch senken von Steuern z.B. Ökostrom, auf Bahntickets usw. Einrichten eines Härtefallfonds 
 

CO2 Bepreisung schadet nicht der Wirtschaft.

Die Schäden durch Nichthandeln wären viel schlimmer für die Wirtschaft 
 

CO2 Bepreisung allein reicht aber nicht aus.

Wir brauchen emissionsarme Alternativen, besseren ÖPNV, die Verkehrswende,
die Energiewende, Innovative Technologien …
 

Ohne politische Maßnahmen geht es nicht.

Die Politik muss die Rahmenbedingungen schaffen durch Anreize, Vorgaben und Gesetze

Die Kommunen (Landkreis, Städte, Gemeinden)...

  • legen bei allen Entscheidungen auch das Kriterium der Nachhaltigkeit zugrunde

  • erstellen regelmässig Ökobilanzen (Energie-/Ressourcenverbrauch) und veröffentlichen diese

  • fördern vor Ort die Bürgerbeteiligung ("Klima-AGs")

  • prüfen, wie sich Photovoltaik auf kommunalen Dächern realisieren lässt (Bürgerbeteiligung usw.)

  • reduzieren/stoppen den Flächenverbrauch, renaturieren mögl. sogar

  • prüfen die Energiebilanzen ihrer Gebäude bzw. sind in Kontakt mit dem Energieberater des Ubiz

  • fördern konsequenter den ÖPNV (z.B. Mitfahrbörse über eine App, intelligente Busverbindungen mit Zuganbindung, Sammeltaxi usw.)

  • fördern/initiieren Carsharingprojekte

  • Überprüfung/Umbau der landkreiseigenen (Nutz-)Fahrzeugflotte

  • fördern verstärkt die Umweltbildung sowohl der Bürger als auch der kommunalen Entscheidungsträger

  • legen den Fokus im Abfallbereich auf konsequente Vermeidung statt überwiegend auf die Entsorgung (z.B. Sperrmüllbörse, Förderung von Unverpacktläden, Förderung von Direktvermarktern usw.)

  • machen Bauherren konkrete Vorgaben bzw. schaffen finanz. Anreize (Photovoltaik, Zisterne, Solarthermie, Ausrichtung des Gebäudes, ökologische Baustoffe...)

  • holen sich Anregungen und Tipps von Vorreiter-Kommunen in Sachen Klimaschutz

Ständig steht in den Zeitungen, was uns das Klimapaket kostet und wieviel wir für die Maßnahmen zusätzlich zahlen müssen. Selten liest man in den Zeitungen für die breite Masse, dass ein Versagen beim Klimaschutz, viel höhere Kosten für alle zur Folge hat.
z.B. höher Kosten für Versicherungen, Nahrungsmittel, Wasser, und viele andere Produkte.
Diese Kosten sind dann auch nicht sozial verträglich sondern genau das Gegenteil.
Die Maßnahmen zum Klimaschutz können sozial verträglich gestaltet werden und gleichzeitig wirksam und effektiv sein.

Auswirkungen des Klimawandels und Auslöser für höhere Kosten:

  • Steigende Meeresspiegel

  • Artensterben

  • Zunehmende Wetterextreme

  • Schäden an Ökosystemen

  • Massive Ernteeinbußen

  • Waldsterben

  • Klimaflüchtlinge

  • Klima kippt, Veränderungen werden unkontrollierbar

  • Konflikte nehmen zu (z.B. Krieg um Wasser)

Die Schüler*innen von FFF haben ja keine Ahnung.
Falsch:
Viele haben ausgeprägte und tiefe Kenntnisse der Thematik. Die FFF Bewegung hat breite
Unterstützung von sehr vielen seriösen Wissenschaftlern

Die Schüler*innen von FFF streiken ja nur weil sie die Schule schwänzen wollen.
Falsch:
An vielen Orten wird nicht nur zur Schulzeit gestreikt, sondern auch außerhalb der Unterrichtszeiten
und trotzdem gibt es eine große Beteiligung.

In den Ferien haben sie auch nicht gestreikt.
Falsch:
Auch in den Ferien wurde regelmäßig gestreikt z.B. in Würzburg

FFF wird von Parteien und Organisationen gesteuert und instrumentalisiert.
Falsch:
FFF hat in den eigenen Richtlinien die Distanzierung zu Parteien und parteiähnlichen Organisationen fest verankert. Es wird streng darauf geachtet, dass diese Richtlinien eingehalten werden.

Es nutzt nichts, wenn wir in Deutschland anfangen was zu ändern.
Falsch:
Wir sind Teil des Ganzen! Außerdem: wenn wir uns keinen Umweltschutz leisten können, wer dann?
Wir können Vorreiter sein und sogar innovative Techniken entwickeln.

Die Klimakrise ist nicht vom Menschen gemacht bzw. ist eine Lüge.
Falsch:
Unzählige Studien von hochkarätigen und absolut seriösen und unangefochtenen Experten und Wissenschaftlern haben seit Jahrzehnten immer wieder genau das Gegenteil bewiesen. Kein ernstzunehmender Wissenschaftler, zweifelt noch daran, dass der Klimawandel vom Menschen ausgelöst wurde und weiter vorangetrieben wird.