Dortmund Gegen die Gaskostenfalle, für bezahlbare Wärme

Pressemitteilung

„Gegen die Gaskostenfalle, für bezahlbare Wärme“ - Parents for Future Dortmund übergibt 119.000 Unterschriften an den Dortmunder Energiepolitiker Jens Peick von der SPD

Wir laden Sie herzlich zu dieser Veranstaltung mit Aktionsbild ein:
Datum: Mittwoch, den 13.05.2026
Zeit: 14:00 Uhr bis 14:30 Uhr
Ort: Dortmund, Brüderweg 10-12 (vor dem Wahlkreisbüro von Jens Peick)

Hintergrund & Zitate:

Geld verbrennen in der GaskostenfalleEine Gruppe von Bürgerinnen und Bürgern aus Dortmund wird symbolisch einen Appell mit Unterschriften von knapp 119.000 Menschen an die Politik übergeben [Quelle 1]. Sie laden Herrn Jens Peick als Abgeordneten aus dem Wahlkreis ein, sich im Bundestag für mehr Verbraucherschutz und bezahlbare Wärme im geplanten „Heizungsgesetz“ und damit für eine Abkehr von teurem Erdgas stark zu machen. Aktuell wird ein Entwurf des „Gebäudemodernisierungsgesetzes“ verhandelt und soll noch vor der Sommerpause beschlossen werden.

Mit dieser Aktion will Parents for Future Dortmund daran erinnern, dass das Heizen mit Gas für viele Haushalte, auch in unserem Wahlkreis, immer teurer wird. Fachleute des Fraunhofer Instituts IFAM gehen davon aus, dass sich die Heizrechnung für Millionen Haushalte, die nicht vom Gas zur Wärmepumpe oder in ein Nahwärme-Netz wechseln, in den nächsten zehn Jahren mehr als verdoppeln werden [Quelle 2]. Der Grund sind die Netzentgelte zur Instandhaltung lokaler Gasnetze, die sich auf weniger Gas-Kunden verteilen. Der Iran-Krieg und eine geplante „Grüngas“-Pflicht durch die Bundesregierung verstärken diesen Gas-Teuerungstrend. Das trifft vor allem Menschen in Mietwohnungen oder mit knappem Budget im Eigenheim besonders hart. Auf eine vierköpfige Familie kommen Mehrkosten von mehreren tausend Euro pro Jahr zu. [Quelle 2].

Es brauche dringend mehr politische Unterstützung beim Umstieg auf bezahlbare, erdgas-freie Heizlösungen. Wichtig seien jetzt - so steht es im bundesweiten Appell [Quelle 3] - zum Beispiel sozial gestaffelte Förderungen für Wärmepumpen, sinkende Strompreise für Privathaushalte, eine gerechtere Verteilung der Modernisierungskosten und mehr Nahwärme-Netze aus erneuerbaren Quellen.

Hans-Georg Beuter von Parents for Future Dortmund sagt: „Die Heizkosten von neuen Gas- und Ölheizungen drohen unkontrolliert zu steigen, weil die von der Koalition geplante Quote für klimaneutrale Brennstoffe, die für die Industrie, die Luftfahrt und den Schiffstransport dringend benötigt werden, aber nicht in ausreichendem Maße verfügbar sind. Die SPD muss Mieterinnen und Mieter davor schützen, dass die Heizkosten wegen fossiler Heizungen unkontrolliert steigen. Dafür geben wir Jens Peick heute Rückenwind.“

Vergleichbare Aktionen finden in den kommenden Tagen auch in den Wahlkreisen anderer Energiepolitiker des Bundestages statt. Verbunden sind sie durch die Verbraucherschutz-Initiative “Gemeinsam raus aus der Gaskostenfalle“ der gemeinnützigen und überparteilichen Klimaschutz-Organisation GermanZero e.V. Mehr Informationen auf https://gaskostenfalle.de.

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Quellen:

1 | Appell “Bezahlbare Wärme statt Gaskostenfalle! #WegVomGas”: 
2 | Fraunhofer Institut IFAM
3 | Handelsblatt

 

Bildmaterial ab 13.05.2026, 17:00

Übergabe der Petition zur Gaskostenfalle an MdB Jens Peick SPD

 

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