Laut für Klima und Demokratie: Klimastreik am 15.9. in Chemnitz | Pressemitteilung Klimabündnis Chemnitz, 12.09.2023

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P4F Chemnitz • 12 September 2023
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Einladung zum Pressegespräch

Wir laden Sie als Pressevertreter*innen ein, um mit den Pressesprecher*innen des Klimabündnis Chemnitz um 15:45 Uhr am Roten Turm vor Demonstrationsbeginn zu sprechen.

 

Pressemitteilung

Laut für Klima und Demokratie: Klimastreik am 15.9. in Chemnitz

 

  • Klimabewegung ruft nach fünf Jahren Fridays For Future wieder zur Teilnahme am Globalen Klimastreik am 15.9. auch in Chemnitz auf
  • Zentrale Kundgebung in Chemnitz um 16 Uhr am Roten Turm, angemeldete Straßenblockade um 08:30 Uhr an der Kreuzung Bahnhofstraße/ Augustusburger Straße
  • Klimabündnis Chemnitz fordert das Ende der Verbrennung fossiler Energieträger und ein Engagement für die Demokratie, um die Lebensgrundlagen zu erhalten

 

Chemnitz, 12.09.2023 – Das Klimabündnis Chemnitz ruft nach fünf Jahren Fridays For Future wieder zum Globalen Klimastreik am 15. September 2023 auf. Bei der 12. Demonstration dieser Art in Chemnitz geht es um das geforderte Ende der Verbrennung fossiler Energieträger. Zudem brauche es eine solidarische Haltung gegen die Bedrohung der Demokratie durch rechte Kräfte. Der Tag beginnt mit einer angemeldeten Straßenblockade auf der Kreuzung von Bahnhofstraße und Augustusburger Straße. Um 16 Uhr startet der Demonstrationszug über den Innenstadtring am Roten Turm.

Das Klimabündnis Chemnitz stellt sich hinter die internationalen Forderungen von Fridays For Future, nämlich das schnellstmögliche Ende der Nutzung von fossilen Energieträgern wie Kohle, Öl und Gas. Investitionen und Subventionen in diesem Bereich müssten sofort gestoppt werden. Zudem geht es um eine echte Verkehrswende und einen Aufbruch auf allen Ebenen für eine nachhaltige Gestaltung von Wirtschaft und Gesellschaft.

„Wir brauchen jetzt ein Handeln in der Politik, welches der aktuellen Realität der Klimakatastrophe entspricht. Es müssen sofort Investitionen in fossile Energieträger gestoppt werden. Dazu braucht es politischen Druck und eine Aufmerksamkeit auf diese aktuell größte Bedrohung. Es braucht Taten, keine leeren Versprechen mehr. Und es braucht auch Menschen, die sie einfordern, mit verschiedensten Mitteln und Wegen.", sagt Schüler*in Yuri Lärche von Fridays For Future Chemnitz.

Mit Blick auf die im Jahr 2024 anstehenden Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg wird auch die Beziehung zwischen Klimaschutz mit dem Erhalt der Demokratie ein wichtiges Thema beim Klimastreik sein. Laut Klimabündnis können die durch die Klimakrise bedrohten Lebensgrundlagen nur beschützt werden, wenn die Menschen die demokratische Grundordnung gegen die Bedrohung von Rechts verteidigten. Damit sei konkret die AfD gemeint, denn von dieser Partei würden Klimaschutz und Verfassung offen bekämpft.

„Unsere Demokratie, gefährdet durch Klimakrise und Rechtsextremismus, garantiert die Menschenrechte und ein Leben in Würde für alle. Demokratinnen und Demokraten sind deshalb aufgefordert, jetzt auf die Straße zu gehen. Für Klimaschutz, gegen rechte Lügen und gegen rechten Terror. Später ist es zu spät!" , sagt Heike Silligmann von Parents for Future Chemnitz.

Deshalb sei es wichtig, dass die Menschen auch laut zeigten, was die Mehrheit unterstützt. Vielen sei nicht ausreichend bewusst, was auf dem Spiel stünde. Gleichzeitig aber auch nicht, was es zu gewinnen gäbe.

 „Energiewende und Demokratie haben das Potential, sich gegenseitig zu stärken. Und zwar dann, wenn wir die Transformation so gestalten, dass Akzeptanz, Teilhabe sowie die Möglichkeit zur Mitgestaltung deutlich zunehmen. Wir alle können das schon heute aktiv unterstützen, indem wir Mitglied in einer Energiegenossenschaft werden, zum Beispiel bei denen in Mittelsachsen und im Erzgebirge. Aber es ist auch notwendig, dass Politik auf allen Ebenen bürgergetragene Energieprojekte unterstützt.", ergänzt Sebastian Wittig, ebenfalls Parents For Future Chemnitz.

Beim Klimastreik wird jedoch nicht nur auf die lokale oder regionale Politik geblickt, sondern auch die Bundespolitik soll unter Druck gesetzt werden.

„Die Klimakrise eskaliert. Und die Idee eines Klimakanzlers wurde mit alten Wahlplakaten verbrannt. Wir müssen die fossilen Energien hinter uns lassen. Jetzt, nicht erst 2045.", mahnt Mika Eckhardt von den Students For Future Chemnitz.


Über das Klimabündnis Chemnitz
Das Klimabündnis Chemnitz ist eine starke Stimme für Klima- und Umweltschutz in Chemnitz und Umgebung. Zur offenen und informellen Interessengemeinschaft zählen verschiedene Chemnitzer Ortsgruppen, Initiativen und Vereine der Klima- und Umweltbewegung wie Fridays For Future, Students For Future, Parents For Future, Letzte Generation, Greenpeace, BUND, ARIWA, ADFC und VCD. Das Netzwerk vereint verschiedene Kompetenzen und Perspektiven zur Klimakrise, unter anderem Klima- und Energiepolitik, Verkehr und Mobilität, Ernährung und Landwirtschaft oder Naturschutz. Im Bündnis werden Kräfte für gemeinsame Themen mobilisiert und Veranstaltungen und Aktionen organisiert.

 

Kontakt

Yuri Lärche
Fridays For Future Chemnitz
E-Mail: fffchemnitz@riseup.net *
Tel.: +49 1521 9383758 *
Web: chemnitz.fffsachsen.de
X (Twitter): @FFFChemnitz

 

Stefan Klix
Parents for Future Chemnitz und Umgebung
E-Mail: chemnitz@parentsforfuture.de
Tel.: +49 170 444 5152
Web: parentsforfuture.de/chemnitz
X (Twitter): @P4FChemnitz
Mastodon: @p4fchemnitz@climatejustice.global

 

Mika Eckhardt
Students For Future Chemnitz
Web: instagram.com/studentsforfuture_chemnitz/
E-Mail: students4future-chemnitz@posteo.de

 

*Bitte beachten Sie, dass wir meist Schüler*innen sind und nicht sofort und immer erreichbar sein können.

 

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Weitere Infos zum Klimastreik: Klimastreik in Chemnitz am 15.9.23 (parentsforfuture.de)

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